Der Blick in den Sternenhimmel: Wir sind Teil von etwas
Größerem

Wann hast du zuletzt in den Sternenhimmel geschaut? Ganz bewusst, nicht nur flüchtig?

Und die Weite wahrgenommen, die sich endlos über dir ausbreitet. Unzählige Sterne, Planeten, ferne Sonnen. Und das Licht, das uns erreicht, war oft schon Jahrtausende unterwegs.

Und vielleicht spürst du auf einmal ganz tief in deinem Inneren, dass du nicht allein bist, sondern Teil von etwas Größerem, von etwas, dass sich nicht in Worte fassen lässt.

Vielleicht erschauderst du ein wenig, vielleicht spürst du ein Gefühl der Ehrfurcht und der Stille. Vielleicht gibt es dir ein Gefühl der Geborgenheit, des Nicht-allein-seins.

In der östlichen Philosophie, besonders im Buddhismus, ist das ein alter Gedanke: Alles ist miteinander verwoben, und nichts besteht für sich allein.

Was uns abhandenkommt

In unserem westlichen Alltag sind wir viel auf uns als Individuum konzentriert, auf unsere Aufgaben, Probleme, das Klein-Klein. Wir haben oft das Gefühl, von diesen erdrückt zu werden. Dass sie uns die Luft zum Atmen nehmen. Dass wir immer alles alleine tragen müssen. Alles scheint ein Kampf zu sein.

Was dieses Gefühl schenkt

Wer sich als Teil von etwas Größerem erlebt, sieht dagegen die eigenen Dinge in einem weiteren Zusammenhang. Sie sind nicht weniger wichtig, aber sie verlieren ihre Enge.

Daraus wächst eine stille Sicherheit und eine Kraft, die wir nicht erzeugen müssen. Sie ist einfach da, wie das Licht der Sterne.

Eine Frage zum Mitnehmen: Was bewegt dich, wenn du in den Sternenhimmel schaust?

Mehr dazu findest du auf der Sterneninsel in meinem Buch InselZeit.